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06 Januar 2016

Weiteres Seminar für 2016: "Kunst und Kultur"

Für 2016 bieten wir einen weiteren Kurs an, und zwar zum breiten Thema "Kunst und Kultur". Teilnehmer sind eingeladen, Materialien aus ihren laufenden Forschungsarbeiten oder aus einem anderen Interessenkontext in das Seminar mitzubringen. Im Seminar wird es darum gehen, dieses Material - also etwa einzelne Briefe, Photographien, Akten usw. - gemeinsam Stück für Stück zu analysieren, sie also im Sinne der Sequenzanalyse zu erschließen. Für Fragen im Vorfeld des Kurses stehen die beiden Leiter, Axel Jansen und Matthias Jung, gerne zur Verfügung.

Für das Seminar können Sie sich über den Link in der rechten Spalte anmelden. Auch für diesen Kurs vergeben wir ein Stipendium, nähere Infos hier.

Hier die offiziellen Infos:

Zeit: 6.-8. Oktober 2016 (am 6. Okt. 10 bis 17 Uhr, dann jeweils 10 bis 18 Uhr)
Ort: Sitzungsraum 1, Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt am Main.

Bevorzugte Materialtypen: Kunstwerke aller Art, Tagebücher, Briefe, historische Dokumente, dingliche Gegenstände, Zeitungsartikel und Pamphlete, Fernsehen.

Theoretische Exkurse zu Wissen, Deutungsmuster und Habitus, Religion, Modell der Bewährungsdynamik, Theorie des Neuen, Modell des Charisma, Intellektuelle und öffentlicher Diskurs, Kulturindustrie, Fernsehen und Medien, Werbung, Professionalisierungstheorie, Theorie des künstlerischen Handelns.

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6.1.16

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29 April 2010

Analysesitzung am 3. Mai 2010

Für die Analysesitzung am kommenden Montag (3. Mai 2010) ergibt sich eine thematische Änderung: Katharina Worch wird Auszüge aus dem Roman The Moviegoer von Walker Percy vorlegen. Die Sitzung findet statt um 18 Uhr, AfE-Turm, Raum 901, Robert-Mayer-Straße 5, Frankfurt.

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29.4.10

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22 September 2009

Aufsatz "Modernisierungshemmnisse der USA im 20. Jahrhundert"

Unter Publikationen haben wir einen Aufsatz von Axel Jansen zum Download bereitgestellt: "Modernisierungshemmnisse der USA im 20. Jahrhundert. Zur zeitdiagnostischen Dimension in Philip Roths Roman Indignation":

"Im Rahmen dieses Aufsatzes soll gezeigt werden, daß Indignation dem Leser eine Grundstruktur des amerikanischen Lebens erfahrbar macht und den Blick auf den kulturellen und sozialen Sekundärgewinn lenkt, der sich für die USA im 20. Jahrhundert aus außenpolitischen Krisen ergibt. Roth gestaltet ein Bild seines Landes, das geprägt ist durch religiöse oder quasi-religiöse Vergemeinschaftungen, die sich einer Säkularisierung verweigern. Er unterstellt, daß eine Modernisierung Amerikas nur durch die Integration einer säkularen und damit auch politischen Vergemeinschaftung erfolgen kann. Paradoxerweise dienen aber außenpolitische Krisen wie die des Kalten Krieges ganz im Interesse religiös begründeter Communities als Instrument der Schwächung des Politischen, weil [...] der Bedeutungsverlust dieser Communities verhindert werden kann, solange sich Amerika moralisch definiert – und nicht politisch."

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22.9.09

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